Pflanzenheilkunde
Wir leben hier im Saalachtal in einer wunderbaren Natur. Viele Menschen kommen in unsere Gegend, um hier Urlaub zu machen. Diese Natur ist unser Potential. Wir können sie konsumieren oder aber sanft nutzen. Zu diesem sanften und bewussten Umgang mit der Landschaft, der Pflanzen- und der Tierwelt, möchte ich die Menschen anregen.
Ich leite die Teilnehmer meiner Seminare an zur Selbsterfahrung in der Natur.
Eine Rose in der Vase ist wunderschön.
Aber wirklich erkennen kann man das Wesen einer Pflanze nur, wenn man sie an ihrem natürlichen Standort aufsucht und sich die Zeit nimmt, sich auf sie einzustimmen. Wer setzt sich denn schon mal in aller Ruhe unter einen Baum und versucht, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Meist lässt der Terminplan das nicht zu. Aber genau das ist es, was uns Menschen heute fehlt. Der Kontakt und das Einssein mit der Natur.
Schon der bekannte Arzt und Naturphilosoph Paracelsus (1493-1541) sagte, dass die Heilmittel, die wir brauchen, vor der eigenen Haustür wachsen. Leider werden diese Pflanzen heute oft als Unkraut verkannt und ausgerissen. Durch meine Arbeit möchte ich ein neues Verständnis für sie wecken. Wenn man eine Pflanze aufsucht, beobachtet, erspürt, schmeckt, fühlt...lernt man sie persönlich kennen. Und was man kennt - erkennt in seinem ganzen Wesen - das achtet und schützt man auch.
In meiner Praxis verwende ich vorrangig heimische Pflanzen. Viele wachsen von Natur aus auf meinem Grundstück. Andere wachsen in meinem Heilkräutergarten, der gerade im Entstehen ist. Ich ernte und verarbeite vieles selbst und setze es in meiner Praxis ein. Auch spagyrische Heilmittel finden bevorzugt Verwendung. Mit ihnen kann man wunderbar auf allen Ebenen des Seins - Körper, Seele und Geist - arbeiten, je nach dem, wie die Probleme des Patienten gelagert sind.
So ist es mein Bestreben, im Einklang mit der Natur zu arbeiten und meine Patienten und Seminarteilnehmer ein Stück weit in diese Richtung zu begleiten.

